Frau geht spazieren

Wie ich zur Fotografie kam

Aus einem Hobby wird Leidenschaft

Gräser im Gegenlicht

Kennt ihr das Gefühl, das sich in euch breit macht, wenn ein Geschenk an einen lieben Menschen genau seinen Geschmack trifft und die Freude des anderen über das Geschenk - egal was es nun ist - euch so viel mehr zurückgibt? Genau dieses Gefühl habe ich, wenn meine Kunden ihre Bilder das erste Mal in der Hand halten und Rückmeldungen kommen wie "Ich habe ein Tränchen vergossen" oder "Wir sind überwältigt". Ich betrachte die Fotografie nicht als Arbeit sondern als Geschenk, welches ich anderen machen darf. Wobei das Wort "Kunde" mir zu distanziert klingt. Für unsere Zusammenarbeit wünsche ich mir ein lockeres Verhältnis auf einer freundschaftlichen Ebene. Deshalb ist bei mir das "Du" von Anfang an obligatorisch.

Wie bin ich zur Fotografie gekommen?

Vor ein paar Jahren habe ich mir meine erste Spiegelreflexkamera gekauft und angefangen, wie wild drauf los zu knipsen. Ja knipsen, mehr war es aus heutiger Sicht nicht. Vor allem habe ich mich an Landschaften, Blumen und Sonnenuntergängen versucht. Antrieb war und ist dabei nach wie vor, immer besser zu werden, andere Blickwinkel auszuprobieren, Lichtstimmungen bewusst zu nutzen und in das Bild einfließen zu lassen.

Warum fotografiere ich jetzt Menschen?

Es ist wirklich wunderschön und auch entspannend, die Natur und ihren Wandel der Jahreszeiten zu fotografieren und dabei einen achtsamen Blick auf unsere Welt zu bekommen. Seit ich fotografiere, nehme ich die Umwelt sehr viel bewusster wahr, gehe mit offenen Augen durch die Natur, entdecke viele tolle, wenn auch noch so kleine Wunder: Blütenblätter, die im Morgentau glitzern; Gräser, die golden in der Abendsonne leuchten; eine Schnecke, die genüsslich an einem Löwenzahnblatt knabbert... Die Liste ist unendlich lang. Lange Zeit war mir das genug und ich hatte kein Bedürfnis, Menschen zu fotografieren - zumal das in meinen Augen die Königsdisziplin der Fotografie ist. Aber eine Blume ist eben eine Blume und ein Käfer ist eben ein Käfer... Ich hatte dann irgendwann Lust auf eine neue Herausforderung und habe mich an die ersten Portraits heran gewagt.

Auf welche Gebiete habe ich mich inzwischen spezialisiert? Darüber schreibe ich im nächsten Blogeintrag...

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