Familienfotos mit dem Baby - echt und ungezwungen in den eigenen vier Wänden

Das dritte Mal schwanger, die dritte Geburt, das dritte Mal ein Mädchen - und doch ist wieder alles neu und anders. Wenn ein Baby geboren wird, wird gewissermaßen auch die Familie noch einmal neu geboren. Die bisher Kleinste rückt in die Mitte, die "Große" ist nun große Schwester für zwei Schwesterchen. Und die Liebe der Eltern teilt sich durch drei anstatt bisher durch zwei - NEIN, Liebe teilt sich nicht. Sie vervielfacht sich!!

Was sich allerdings auch erst einmal vervielfacht: Die schlaflosen Nächte und damit auch die Kraftanstrengungen, was dieses kleine 3.450 g schwere Abenteuer mit sich bringt. Und trotzdem möchte man als Familie gerade diese ersten Wochen auf Fotos festhalten und zwar so, wie die Familie jeden Tag zusammen lebt in den eigenen vier Wänden. Natürlich werden jeden Tag unzählige Fotos mit dem Smartphone geschossen - aber mindestens einer fehlt immer darauf ;-) Ein Fotoshooting im Studio oder im Freien lässt sich auch nicht so gut mit den Bedürfnissen eines Neugeborenen abstimmen, zumal das Baby bei einem Shooting im Freien meist im Wagen liegen wird oder in einem Tragetuch am Bauch von Mama oder Papa "verschwinden" würde und damit auf Fotos fast nicht zu sehen wäre.

Was ist also die einfachste Lösung: Klar, wir laden die Fotografin zu uns nach Hause ein!

Genau dafür hat sich diese herzige Familie im August entschieden. Vor dem Termin haben wir einfach mal locker telefoniert, um abzustimmen, was sie sich so vorstellen. Zum Termin selbst bringe ich immer richtig viel Zeit mit. Es ist einfach nicht vorherzusehen, wie das Baby drauf sein wird, ob es oft gestillt und gewickelt werden muss. Auch für die größeren Kinder ist es natürlich aufregend, wenn so ein Fototermin stattfindet. Mir ist vollkommen klar, dass hier nichts auf Knopfdruck passiert (außer der Auslöser der Kamera natürlich...). Es gibt dann auch kein Set, keinen Blitz oder anderes sperriges Zubehör. Ihr dürft einfach so sein, wie ihr seid: Es darf getanzt, gespielt, gekuschelt, gelacht und gegessen werden. Manchmal knallen auch Türen oder es kullern dicke Tränen. Nichts muss euch peinlich sein. Wir sind alle nur Menschen mit Gefühlen und Bedürfnissen. Deshalb dürfen die Kinder auch NEIN sagen, wenn sie eine Pause brauchen, gerade nicht aufs Foto möchten und sich für eine gewisse Zeit in ihr eigenes Reich zurückziehen möchten (wieder ein Vorteil einer Homestory!).

Ich kann gar nicht oft genug betonen, wie wichtig das ist. Und ich muss mich gleich nochmal wiederholen: DANKE, dass ich euer Gast und bei Konfetti-Bombe, auf dem Trampolin und bei der Garten-Schlauch-Spritz-Aktion dabei sein durfte *drück*

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